Die Kunst der Fleckentfernung

Saubere Rezepte gegen hartnäckigen Schmutz

BONN – Fleckputzer, so hießen Textilreiniger früher. Je mehr Rezepte sie kannten, umso besser war ihr Ruf. Bis heute ist die Fleckentfernung eine Kernkompetenz von Fachbetrieben, die ein sauberes Handwerk pflegen sowie Textilien aller Art: vom Taschentuch bis zum Smoking und von der Tischdecke bis zum Leder-sofa. Überall, wo Textilien gebraucht werden, gibt es früher oder später Flecken. Spätestens wenn Fette, Öle oder andere, nicht Wasser lösliche Substanzen hartnäckige Verfleckungen verursachen, ist das Know-how textiler Dienstleister unersetzlich. Denn auch der Fleckenteufel steckt meistens im Detail.

„Die professionelle Fleckentfernung ist kein Geheimnis. Sie basiert auf solidem Fachwissen, das sich im Laufe der Jahrhunderte kontinuierlich weiterentwickelt hat“, erklärt Siegfried Lange. Der Textilreinigermeister ist Fach- und Verbraucherberater des Deutschen Textilreinigungs-Verband e.V., Bonn, am Experten-Telefon. „Wir reden jedoch nicht vom Einsatz altbewährter Hausrezepte, sondern von handwerklichem Können in Kombination mit modernen Reinigungsverfahren und Hilfsmitteln“, betont er. Vom Fleckputzer redet kaum noch jemand. Der Begriff klingt eher antiquiert für eine Branche, die im wahrsten Sinne des Wortes mit der Mode geht und weit mehr als Waschen und Reinigen bietet. Moderne Fachbetriebe sind Problemlöser für alle Fragen rund um den Werterhalt und die Wiederaufbereitung von Textilien. Dennoch kennzeichnet die Detachur (Fleckentfernung) den Nutzen eines unverzichtbaren Dienstleistungsgewerbes. Selbst, wenn die Werbung allzu gern suggeriert: Aufsprühen, Einweichen, Waschen und … der Fleck ist weg. „So einfach ist es eben nicht“, erläutert Siegfried Lange.

„Eine erfolgreiche Fleckbehandlung und die Aufbereitung von Textilien setzt umfassende Kenntnisse in der Textil- und Faserkunde voraus sowie den sicheren Blick für die Beschaffenheit von Verfleckungen. Die Detachur wird im Rahmen einer anspruchsvollen Ausbildung zum/r Textilreiniger/in erlernt. Selbst wenn viele Textilien mittlerweile waschbar sind, kommen wir ohne eine gezielte Vor- oder Nachbehandlung häufig nicht aus, um alle Flecken rückstandsfrei zu entfernen. Viele Flecksubstanzen, wie beispielsweise Öle und Fette, lassen sich in der Haushaltsmaschine nicht einfach heraus waschen. Sie werden erst durch die Behandlung mit einem Lösungsmittel, das in normalen Waschmitteln nicht enthalten ist, zersetzt und somit aus dem Textil gelöst. Um die oft empfindlichen Textilfärbungen nicht zu schädigen, ist ein sensibler, fachmännischer Umgang mit Lösemitteltechniken eine wichtige Voraussetzung.“

Wie Profis verschmutzte Textilien behandeln, ob sie waschen oder reinigen, entscheiden sie anhand der Pflegekennzeichnung und der fachmännischen Warenschau. Ihr Fachwissen und ihre Erfahrungen machen es möglich, die Eigenschaften von Flecksubstanzen zu erkennen und die richtigen Faser, Gewebe und Farben schonenden Mittel einzusetzen. Daher die Empfehlung des Experten: Experimentieren Sie nicht – erfolgreiche Fleckentfernung bleibt Profisache!

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